30.08.2025 07:23
Berlin (epd). Nach seinem Quereinstieg in die Politik zeigt sich der neue Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) irritiert über die Intensität und Geschwindigkeit medialer Berichterstattung. "Wir leben in einer Welt gewaltiger Umbrüche, haben aber kaum Räume, um über lange Linien nachzudenken und zu diskutieren", sagte der frühere MediaMarktSaturn-Chef dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (Samstag). "Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Das soll keine Medienschelte sein, aber ich nehme das als Herausforderung des politischen Systems wahr", fügte er hinzu.
Wildberger führte aus, dass das medial vermittelte Bild der Regierungskoalition aus seiner Sicht nicht mit der Realität übereinstimme. "Ich lese viel von Krise, erlebe intern aber große Stabilität. An diesen Widerspruch muss ich mich erst gewöhnen." Aus seiner Sicht habe die Koalition schon viel bewegt.
Meldung aus dem epd-Basisdienst
fu
Zuerst veröffentlicht 30.08.2025 09:23
Schlagworte: Medien, Bundesregierung, Leute
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