26.02.2026 16:50
Leipzig (epd). Die Zukunft des Lokaljournalismus ist ein Thema der diesjährigen Medientage Mitteldeutschland am 22. und 23. April in Leipzig. Erwartet wird dazu unter anderem der Berliner Verleger Holger Friedrich, teilten die Medientage am Donnerstag in Leipzig mit. Friedrich ist Eigentümer der "Berliner Zeitung" und Gründer der "Ostdeutschen Allgemeine Zeitung", deren erste Ausgabe am 20. Februar erschien. Die Zeitung soll es nur am Wochenende als Printausgabe geben und sonst nur digital als E-Paper.
Sie soll laut Friedrich eine publizistische Lücke in Ostdeutschland schließen. In Leipzig wird der Verleger unter anderem mit der Leiterin des Forschungsprojektes "Bürger machen Journalismus", Judith Kretzschmar, und dem Chefredakteur von "Mitteldeutscher Zeitung" und "Magdeburger Volksstimme", Marc Rath, sprechen.
Zudem werden sich Podien mit der Abhängigkeit der europäischen und deutschen Medienwelt von US-amerikanischen Tech-Konzernen und mit der Bedeutung von verlässlichen Medienstrukturen für die Demokratie befassen. Darüber sprechen werden unter anderem ZDF-Intendant Norbert Himmler, Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU), die Erfurter Kommunikationswissenschaftlerin Leyla Dogruel und MDR-Intendant Ralf Ludwig.
Auch das Thema "Zukunft des Filmstandortes Deutschland" steht auf dem Programm der Medientage. Darüber wollen den Angaben zufolge der Director Public Policy beim Streaming-Dienst Netflix, Wolf Osthaus, und der Geschäftsführer der Mitteldeutschen Medienförderung, André Naumann, diskutieren. Die Medientage finden jährlich in Leipzig statt.
Meldung aus dem epd-Basisdienst
lob
Zuerst veröffentlicht 26.02.2026 17:50
Schlagworte: Medien, Tagungen
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