Sarah Engels vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest - epd medien

01.03.2026 12:29

Die Musikerin Sarah Engels vertritt Deutschland beim ESC-Finale in Wien. Die Sängerin setzte sich beim Vorentscheid in Stuttgart durch. Der ESC-Vorentscheid im Ersten erreichte die beste Einschaltquote seit 2002.

Stuttgart (epd). Den deutschen Beitrag am 16. Mai beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Wien liefert die Sängerin Sarah Engels (33). Die Musikerin setzte sich am Samstag beim deutschen Vorentscheid mit ihrem Song "Fire" durch, wie der Südwestrundfunk (SWR) am Sonntag mitteilte. Engels habe mit ihrem "mitreißenden Auftritt" sowohl die internationale Jury überzeugt als auch die Abstimmung durch das Publikum für sich entschieden.

Wie der SWR mitteilte, erzielte der deutsche ESC-Vorentscheid nach den vorläufig gewichteten Quoten im Ersten einen Marktanteil von 18,1 Prozent und damit die beste Einschaltquote seit 2002. Bei den 14- bis 29-Jährigen lag die Quote sogar bei 40,9 Prozent. Insgesamt sahen im Schnitt 3,65 Millionen Menschen zu. Auch das Streamingangebot zum Vorentscheid in der ARD Mediathek sei mit insgesamt rund 910.000 Abrufen gut genutzt worden.

Teilnehmerin von "Deutschland sucht den Superstar" 2011

Engels sagte laut Mitteilung, sie sei "überwältigt und unendlich dankbar". Der ESC sei für sie immer ein Traum gewesen: "Und jetzt darf ich Deutschland bei der größten Musikshow der Welt vertreten." Sie freue sich, beim ESC alles auf die Bühne zu bringen, was in ihr stecke. Engels wurde 2011 als Teilnehmerin der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" bekannt, in der sie den zweiten Platz belegte. Neben ihrer Gesangskarriere ist sie auch als Schauspielerin und in verschiedenen TV-Formaten tätig.

SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler beglückwünschte Engels und sagte: "Wir freuen uns auf die gemeinsame Reise bis zum Finale in Wien." Wie der ESC die Menschen begeistere und verbinde, habe man am Samstag vor und hinter den Kulissen erlebt.

Mehrere Länder boykottieren in diesem Jahr den ESC, weil der Veranstalter Europäische Rundfunkunion (EBU) Anfang Dezember den Weg für eine Teilnahme Israels freimachte. Dazu gehören Irland, Spanien, die Niederlande, Slowenien und Island. Sie begründeten die Entscheidung mit dem Vorgehen Israels im Gaza-Krieg. In einigen Ländern laufen die Diskussionen über eine Teilnahme noch.

Meldung aus dem epd-Basisdienst



Zuerst veröffentlicht 01.03.2026 13:29

Von Daniel Staffen-Quandt (epd)

Schlagworte: Medien, Fernsehen, Musik, ZF

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