26.03.2026 11:00
Washington (epd). Fast überall in den USA können religiöse Radiosender empfangen werden. Laut einer Studie des Forschungsinstituts Pew Research Center, die am Donnerstag in Washington veröffentlicht wurde, machen diese Sender rund ein Viertel der 17.000 Radiostationen in den Vereinigten Staaten aus. Die meisten der rund 4.000 religiösen Sender sind demnach christlich und betrachten es als ihre Mission, Glauben und Evangelium zu verbreiten.
45 Prozent der US-Amerikaner erklärten laut Studie, sie hätten schon einmal religiöse Sender gehört. Die Sender füllen ihr Programm den Angaben zufolge etwa zur Hälfte mit Musik. Die Wort-Anteile fallen in zwei Kategorien, klassische Talkshows und Kommentare einerseits sowie Predigten und Gottesdienste andererseits. Im Schnitt senden die Stationen täglich zwei Stunden über Politik, das Tagesgeschehen und soziale Fragen.
Über US-Präsident Donald Trump werde in neutralem Ton (47 Prozent) oder positiv (40 Prozent) gesprochen, heißt es. Etwa 80 Prozent der Meldungen und Kommentare über Trumps Vorgänger Joe Biden und die Demokratische Partei hätten dagegen negative Meinungen zum Ausdruck gebracht. Die Hälfte der Beiträge präsentiere das Thema Einwanderung als etwas Negatives. 14 Prozent seien positiv, der Rest neutral.
Meldung aus dem epd-Basisdienst
ege
Zuerst veröffentlicht 26.03.2026 12:00
Schlagworte: USA, Medien, Hörfunk, Religionen
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