14.04.2026 14:22
Köln (epd). Die Film- und Medienstiftung NRW verfolgt eine neue Förderstrategie zur Unterstützung des heimischen Standortes. Mit der Strategie wolle man "auf veränderte Marktbedingungen" reagieren, neue Impulse setzen und schon bei der Entwicklung der Projekte stärker unterstützen, teilte die Stiftung am Dienstag in Köln mit. Entwicklungsprozesse in der audiovisuellen Branche seien komplexer geworden. Die Entscheidung über Marktchancen falle deshalb "immer früher im Produktionsprozess", hieß es.
Bereits am 23. März sei die sogenannte Development-Initiative "Made in NRW" gestartet. Die Film- und Medienstiftung und der WDR unterstützen das Programm mit einem Gesamtvolumen von 300.000 Euro pro Jahr. Die Förderung richtet sich an Produzenten und Produzentinnen mit Sitz oder Betriebsstätte in Nordrhein-Westfalen, die mit Talenten aus NRW fiktionale oder non-fiktionale Projekte entwickeln.
Nun folgen zwei weitere Programme, eine neue Serienpilot-Förderung sowie eine neue Förderlinie für Unterhaltungs- und Showformate. Die Film- und Medienstiftung wolle verstärkt in jener Phase fördern, in der Inhalte konzeptionell geschärft, Formate strategisch entwickelt und Partnerschaften vorbereitet werden. Unterstützt werde die Produktion von Serienpilotfolgen, die das Potenzial hätten, sich im nationalen und internationalen Wettbewerb zu behaupten.
In NRW will die Film- und Medienstiftung NRW in diesem Zusammenhang auch eine eigene Förderlinie für Unterhaltungs- und Showformate etablieren. Damit werde der "wachsenden Bedeutung non-fiktionaler Inhalte" Rechnung getragen. Noch im Laufe dieses Jahres werden überdies die Distributionsförderung sowie ein neues Förderformat für KI- und technologiegetriebene Innovationen eingeführt. Sämtliche Förderungen sind als Zuschüsse gedacht.
lwd
Zuerst veröffentlicht 14.04.2026 16:22 Letzte Änderung: 15.04.2026 10:33
Schlagworte: Medien, Film, Stiftungen, NEU
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