08.05.2026 17:00
Köln (epd). Acht Kameraleute sowie sechs Editorinnen und Editoren haben am Freitagabend in Köln den diesjährigen Deutschen Kamerapreis erhalten. Den Ehrenpreis bekam Kameramann Torsten Breuer, wie der WDR mitteilte. Der 1954 auf Norderney geborene Kameramann, Musiker und Maler verbinde in seinem Schaffen "stilistische Vielfalt mit technischer Meisterschaft", hieß es.
Die Auszeichnungen wurden in diesem Jahr zum 36. Mal vergeben. Nominiert waren 35 Kameraleute, Filmeditorinnen und -editoren. In der Kategorie "Beste Kamera/Fiktion Kino" ging die Würdigung an Fabian Gamper für seine Bildgestaltung in Mascha Schilinskis Kinofilm "In die Sonne schauen" (Studio Zentral/ZDF). In der Sparte "Beste Kamera/Fiktion Screen" erhielt Frank Griebe den Preis für seine Mitarbeit in Nele Mueller-Stöfens Regiedebüt "Delicious" (Komplizen Film/Netflix).
In der Kategorie "Beste Kamera/Kurzfilm" konnte sich Kamerafrau Birgit Bebe Dierken für ihre Umsetzung von Katey Lee Carsons Kurzfilm "The Secret Assistants" freuen. Für die Bildgestaltung in dem Dokumentarfilm "Mit Ästen bis zum Himmel" (KGP-Filmproduktion, Regie: Katharina Copony) erhielt Stefan Neuberger im Bereich "Beste Kamera/Doku Kino" die Auszeichnung.
In der Sparte "Beste Kamera/Doku Screen" ging die Würdigung an Sven Wettengel, der für den NDR Hamburg den Beitrag "Goodbye Germany - Warum Deutschlands Top-Leichtathleten in die USA auswandern" (Regie: Ben Wozny) gestaltet hatte. Im Bereich "Beste Kamera/Information und Kultur" wurde Simone Friedel für ihre Bilder im Dokumentarfilm "Money Maker - Walter Temmer: Vom schlechten Schüler zum Selfmade-Millionär" (MDR, Regie: Sandro Gerber, Danny Voigtländer) ausgezeichnet.
Im Bereich Schnitt erhielten Marco Rottig, Philipp Schnabel und David Gesslbauer sowie Anna Nekarda den Kamerapreis. Nachwuchspreise gingen an den Kameramann Yunus Cag Köylü für seine Bildgestaltung in "Lonig & Havendel" (Hochschule für bildende Künste, Hamburg, Regie: Claudia Tuyet Scheffel) sowie Catharina Lott und Jonas Riedinger für den Schnitt des Kinofilms "Run Me Wild" (Apollonia Film/Narrative Way/HFF/BR, Regie: Catharina Lott).
lwd
Zuerst veröffentlicht 08.05.2026 19:00 Letzte Änderung: 11.05.2026 11:06
Schlagworte: Auszeichnungen, Film, NEU
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