28.05.2026 08:34
Saarbrücken (epd). Der Intendant des Saarländischen Rundfunks (SR), Martin Grasmück, hat den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und andere Qualitätsmedien als "unverzichtbar für die Stabilisierung der Demokratie" bezeichnet. "Deswegen müssen wir weiter daran arbeiten, für die Menschen dort ein gutes Programm zu machen, wo sie sich medial aufhalten, auch auf den großen Plattformen im Netz", sagte er der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag). "Aus diesem Grund haben wir entsprechende Angebote entwickelt."
"Die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, speziell hier im Saarland, ist nach wie vor sehr, sehr hoch", unterstrich er. "Hier hat der SR sehr gute Arbeit geleistet." Der SR habe bei der Regionalität "seine absolute Stärke und hohe Akzeptanz auf allen Ausspielwegen". Das System an sich sei allerdings stärker unter Druck als früher.
Grasmück steht am 8. Juni erneut zur Wahl als SR-Intendant. Der 1970 geborene Journalist hat das Amt seit 2021 inne. Seine erste Amtszeit endet regulär am 30. April 2027. Neben seiner Bewerbung hat die Findungs- und Wahlkommission auch die des aktuellen Vorstands der Filmförderungsanstalt FFA, Peter Dinges, zugelassen.
lwd
Zuerst veröffentlicht 28.05.2026 10:34 Letzte Änderung: 28.05.2026 10:41
Schlagworte: Medien, Rundfunk, Gesellschaft, NEU
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