05.06.2026 10:45
Bensheim (epd). Der sechste Fall für Kriminalhauptkommissar Sörensen mit dem Titel "Sörensen geht aufs Haus" ist Hörspiel des Monats Juli. Wie die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste mitteilte, lobte die Jury die zweiteilige Deutschlandfunk-Produktion, bei der Autor Sven Stricker selbst Regie führte, für die "dichte Atmosphäre, präzisen Dialoge und Sprechkunst".
Sie habe "voller Spannung" den Kriminalfall verfolgt und sich von den Wendungen überzeugen lassen, schrieb die Jury. Auch gesellschaftlich relevante Themen wie Care-Arbeit und häusliche Gewalt würden überzeugend und ohne Klischees abgebildet: "Besonders berührt hat uns die Schilderung der Pflege eigener alternder Eltern und die Verantwortung und die Einsamkeit, die damit einhergehen und die in diesem Hörspiel so treffend dargestellt wurden."
Die Jury würdigte auch die Besetzung mit Bjarne Mädel, Barnaby Metschurat, Matthias Matschke, Claudia Eisinger, Erika Skrotzki und Ulrike C. Tscharre. Mädel verkörpere mit leisen Tönen und sicherem Gespür für trockenen Humor den zerrissenen Kommissar Sörensen, der sich nach Nähe sehne, aber am Leben verzweifle.
Die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste wählt das Hörspiel des Monats unter allen Hörspielproduktionen des Jahrgangs aus. Eingereicht werden die Hörspiele von der ARD, Deutschlandradio, SRF und ORF. Die Jury bilden in diesem Jahr die Schriftstellerin Olga Grjasnowa und die Musikerin Masha Qrella. Gastgebender Sender ist Deutschlandradio.
cd
Zuerst veröffentlicht 05.06.2026 12:45 Letzte Änderung: 05.06.2026 15:04
Schlagworte: Medien, Hörfunk, Auszeichnungen, Hörspiel, Hörspiel des Monats, cd, NEU
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