20.06.2026 07:16
Nürnberg (epd). In den Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben und Zukunft sind am Freitagabend in Nürnberg die Alternativen Medienpreise verliehen worden. In der Kategorie Geschichte ging der Preis an Jan Georg Plavec, Jan Sellner und Felix Frey für ihr crossmediales Projekt "Stuttgart im Zweiten Weltkrieg" für die "Stuttgarter Zeitung", teilte die Stiftung Journalistenakademie mit. Die Reportage "Kampf gegen Obdachlosigkeit: Wie es junge Menschen von der Straße schaffen" von Carolin Hasenauer für BR 24 erhielt den Preis in der Kategorie Leben.
Für den Beitrag "Fundamente aus Sand: Die Replikationskrise" auf der Online-Plattform "Substack" erhielt Sebastian Tillmann den Alternativen Medienpreis in der Kategorie Macht. In der Kategorie Vernetzung wurde die Wissenschaftsjournalistin Sanaz Saleh-Ebrahimi ausgezeichnet für ihre Dokumentation "Die Firma More Nutrition und ihr Mitgründer Christian Wolf". Lukas Stauss, Šejla Begović, Edis Ünek und Kevin Nitsch erhielten den Preis in der Kategorie Zukunft für das Video "Wir haben die Typen hinter 'Sienna Rose' gefunden" im Rechercheformat "Trasherchiert" von Puls für Funk.
Insgesamt gab es in diesem Jahr 220 Wettbewerbseinreichungen, eine Vorjury hatte 35 Beträge ausgewählt. Die Preise sind mit je 500 Euro dotiert.
Der Alternative Medienpreis will nach eigenen Angaben kritische Medienkultur im deutschsprachigen Raum fördern. Themen und Ansätze, die im Medienalltag oft vernachlässigt würden, sollten durch ihn mehr Aufmerksamkeit bekommen. Er wird in diesem Jahr zum 27. Mal von der Nürnberger Medienakademie und der Stiftung Journalistenakademie vergeben. Das Kulturreferat der Stadt Nürnberg und die Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion (dju) gehören zu den Unterstützern.
lbm
Zuerst veröffentlicht 20.06.2026 09:16
Schlagworte: Medien, Auszeichnungen, Alternativer Medienpreis, lbm
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