21.07.2026 14:26
Berlin (epd). Die verkauften Print-Auflagen von Tageszeitungen sind im zweiten Quartal 2026 auf 9,68 Millionen Exemplare gesunken. Das ist ein Minus von 7,1 Prozent im Vorjahresvergleich, wie die Auflagenkontrolle IVW am Dienstag in Berlin mitteilte. Im zweiten Quartal 2025 waren es noch 10,43 Millionen Exemplare. Darin enthalten sind auch die E-Paper-Verkäufe, die um 8,1 Prozent auf 2,88 Millionen Exemplare zunahmen (2/25: 2,67 Millionen).
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" setzte von Montag bis Samstag 164.674 Exemplare (Print und E-Paper) ab, im Vorjahresquartal waren es noch 172.054. Auch die "Süddeutsche Zeitung" musste einen Verlust hinnehmen und verkaufte im zweiten Quartal dieses Jahres noch 236.763 Exemplare, im Vorjahresquartal waren es noch 253.044. Die "Bild"-Zeitung, die gemeinsam mit dem Berliner Boulevardblatt "B.Z." ausgewiesen wird, verkaufte 922.991 Exemplare. Im zweiten Quartal 2025 waren es noch 981.582.
Die Wochenzeitungen verkauften pro Erscheinungstag im zweiten Quartal 2026 im Schnitt 1,57 Millionen Exemplare, das waren 4,1 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Die E-Paper-Verkäufe sanken um 3,5 Prozent auf 491.329. Im Vorjahresquartal waren es noch 509.018. Marktführer "Die Zeit" setzte im zweiten Quartal dieses Jahres pro Ausgabe 621.030 Stück ab, im zweiten Quartal 2025 waren es noch 633.352.
Die Publikumszeitschriften verloren im Vorjahresvergleich bei der verkauften Auflage 17 Prozent und kamen noch auf durchschnittlich 33,99 Millionen Exemplare, davon 3,15 Millionen E-Paper (minus 6,3 Prozent). "Der Spiegel" setzte 635.843 Exemplare ab, im zweiten Quartal 2025 waren es 654.531.
Insgesamt unterlagen der Auflagenkontrolle nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern 312 Tages- und 16 Wochenzeitungen sowie 437 Publikumszeitschriften.
ema
Zuerst veröffentlicht 21.07.2026 16:26 Letzte Änderung: 21.07.2026 16:46
Schlagworte: Medien, Presse, NEU
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