15.09.2026 14:00
Der Ehrenpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste geht 2026 an Carl Bergengruen, Laura Fischer, Lars Jessen und Pheline Roggan.
Ausgezeichnet werden sie beim Fernsehfilm- und Serienfestival Televisionale für ihren Einsatz für eine umwelt- und ressourcenschonende Film- und Fernsehproduktion, wie eine Sprecherin mitteilte. Die Verleihung des undotierten Preises ist für den 23. November in Weimar vorgesehen. Der von Bergengruen gestartete Arbeitskreis Green Shooting entwickelte 2022 gemeinsam mit der von Fischer und Roggan mitgegründeten Initiative Changemakers.film ökologische Standards. Seit 2023 gelten sie für öffentlich geförderte Kino-, Fernseh- und Streamingproduktionen. Nach Angaben der Akademie sank der CO2-Ausstoß etwa bei "Tatort"-Produktionen dadurch deutlich. Bergengruen, der langjährige Geschäftsführer der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, leitete den Arbeitskreis bis zu seiner Pensionierung im Juni 2026. Preisträger Lars Jessen arbeitet als Autor, Regisseur und Produzent. Er ist Mitgründer der Initiative Planet Narratives, die Klima- und Demokratiethemen stärker in filmischen Erzählungen verankern will.
Zuerst veröffentlicht 15.09.2026 16:00
Schlagworte: Auszeichnungen, Film, Umwelt, Medien
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