02.10.2026 03:41
Washington (epd). Laut Umfragen des US-amerikanischen Pew Research Centers ist seit den Jahren 2022 und 2023 in den meisten Ländern mit dazu vorliegenden Daten der Anteil der Bevölkerung gewachsen, der Social-Media-Angebote schlecht für die Demokratie hält. Pew hat 37 Länder untersucht.
Im Mittelwert erklärten 55 Prozent der Befragten, die Netzwerke wirkten sich positiv auf die Demokratie aus. 35 Prozent sahen negative Auswirkungen. Menschen in wohlhabenden Ländern neigten eher zur Ansicht, Social-Media-Angebote wirkten negativ auf die Demokratie, als Menschen in weniger wohlhabenden Nationen, teilte Pew am Donnerstag (Ortszeit) mit.
Dass die Netzwerke eher schlecht als gut seien für die Demokratie, sagten demnach in den Niederlanden 70 Prozent der Befragten, in Frankreich 65 Prozent, in den USA 64 Prozent und in Deutschland 61 Prozent. Die entgegengesetzte Auffassung von den Social-Media-Angeboten als eher positive Kraft hätten in Nigeria 80 Prozent, in Thailand und Singapur jeweils 77 Prozent, in Kenia 75 Prozent und in den Philippinen 74 Prozent der Befragten vertreten.
81 Prozent der US-Amerikaner sind laut Pew der Ansicht, Social-Media-Angebote verschärften die politische Spaltung der Gesellschaft. Das habe sich seit 2022 kaum verändert. In Australien, Deutschland, Ungarn und mehreren weiteren Ländern habe der Anteil dieser Menschen zugenommen, er habe nun etwa das amerikanische Niveau erreicht.
Für die Erhebung hat Pew insgesamt 42.151 Menschen in 36 ausländischen Staaten befragt. Die US-Daten kämen vom Erhebungen unter rund 9.000 Menschen. Die meistgenutzte Plattform sei insgesamt Facebook vor Instagram, Tiktok, X und Snapchat.
Meldung aus dem epd-Basisdienst
ege
Zuerst veröffentlicht 02.10.2026 05:41
Schlagworte: USA, Medien, Internet, Umfragen, #sagsmir
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