15.10.2026 14:45
Berlin (epd). Im Rechtsstreit zwischen dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und der ehemaligen RBB-Media-Geschäftsführerin Edda Kraft gibt es weitere Verzögerungen. Die vor dem Landgericht Berlin bislang für Montag geplante Verhandlung sei auf den 25. Januar verlegt worden, teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag in Berlin mit. Grund sei, dass der RBB seine Anträge noch einmal geändert habe (AZ: 101 O 64/23).
Mit der Klage wendet sich Kraft laut Gericht gegen ihre Kündigung vom November 2023 und macht ausstehende Vergütungsansprüche von insgesamt 372.000 Euro geltend. Der Sender wiederum fordere von ihr Schadenersatz wegen Pflichtverletzungen in Höhe von insgesamt rund 594.400 Euro. Zunächst war in dem Rechtsstreit nach einer vorhergehenden Verhandlung 2025 ein Vergleich angestrebt worden.
Die RBB-Media-Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter des Senders und unter anderem für die Vermarktung von Werbezeiten, die Programmverwertung, Marken-Lizenzen und Sponsoring zuständig. Kraft war dort ab November 2018 Geschäftsführerin. Sie wurde im Zuge der RBB-Affäre von 2022 um Vorwürfe der Vetternwirtschaft und Verschwendung gegen die damalige Intendantin Patricia Schlesinger entlassen.
Meldung aus dem epd-Basisdienst
lob
Zuerst veröffentlicht 15.10.2026 16:45
Schlagworte: Medien, Rundfunk, RBB, Prozesse, #sagsmir
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