30.10.2026 15:23
Leipzig (epd). Das Dokumentarfilmprojekt "Die unglaubliche Geschichte des Moorhuhns" hat den Dokumentarfilmwettbewerb "ARD Topdocs" gewonnen. Das Vorhaben von Ariane Riecker und Olaf Jacobs von der Produktionsfirma Hoferichter und Jacobs vereine "Aufstieg, Größenwahn, Erfolg und Absturz zu einer aufschlussreichen und unterhaltsamen Erzählung", sagte ARD-Chefredakteur Oliver Köhr am Mittwochabend bei der Auszeichnung in Leipzig.
Der Film über das Computerspiel "Moorhuhn", das Ende der 90er Jahre Kult wurde, erzähle zugleich eine Geschichte der New Economy der 2000er Jahre, sagte Köhr. Am Ende habe für die Jury den Ausschlag gegeben, dass es auch eine "zutiefst menschliche und überraschende Ebene gibt: die Geschichte von drei Freunden, die gemeinsam zockten, verloren, tief stürzten und am Ende wieder zusammenfinden".
Die Jury bestand aus programmverantwortlichen Redakteurinnen und Redakteuren der beteiligten ARD-Anstalten, geleitet wurde sie von Chefredakteur Köhr. Sie hatte aus 52 Einreichungen drei Projekte für das Finale nominiert. Die beteiligen ARD-Anstalten - MDR, BR, NDR, SWR, NDR und RBB - ermöglichen die Realisierung des ausgezeichneten Dokumentarfilmprojekts durch die Übernahme der Herstellungskosten bis zu 300.000 Euro.
Für die Endrunde nominiert waren außerdem die Projekte "Der verschwundene Milliardär" von i&u Studios aus Köln und "Er ist die 0,00001 Prozent" von Looks Film aus Leipzig.
Der "ARD Topdocs Wettbewerb" ging aus dem ARD-Dokumentarfilmwettbewerb hervor. Er wird seit 2023 während des Leipziger Dokumentarfilmfestivals vergeben.
dir
Zuerst veröffentlicht 30.10.2026 16:23
Schlagworte: Medien, Auszeichnungen, Dokumentarfilm, ARD
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