08.11.2026 10:05
Berlin (epd). Im Gedenken an Berufskollegen, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden, wollen Journalistinnen und Journalisten an diesem Montag bundesweit Stolpersteine putzen. Zum Jahrestag der Novemberpogrome sollen unter anderem in Berlin, Hamburg und Hannover die Gedenksteine vor den letzten Wohnorten der Opfer gereinigt werden, teilte die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di am Sonntag in Berlin mit.
"Die Nationalsozialisten brauchten 1933 nur wenige Monate, um die Pressefreiheit abzuschaffen", hieß es weiter: "Zeitungen wurden verboten oder gleichgeschaltet, Gewerkschaften zerschlagen. Schreiben durfte nur, wer dem Regime genehm war."
Auch heute würden Journalistinnen und Journalisten wieder bedroht und angegriffen, auf Demonstrationen, am privaten Wohnort und im Internet. Die dju setze sich daher auf Demonstrationen und im Dialog mit der Polizei, Verlagen oder Medienhäusern für besseren Schutz von Medienschaffenden ein.
Meldung aus dem epd-Basisdienst
cez
Zuerst veröffentlicht 08.11.2026 11:05
Schlagworte: NS-Zeit, Gedenktage, Medien, #sagsmir
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