13.03.2026 09:29
Berlin, Dresden (epd). Drei Wochen nach dem Start hat der Chefredakteur der "Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung" (OAZ), Dorian Baganz, das Blatt verlassen. Der 1993 in Duisburg geborene Journalist sei zum 12. März auf eigenen Wunsch aus dem Amt ausgeschieden, berichtete die "Berliner Zeitung" am Freitag. Die "Ostdeutsche Allgemeine Zeitung" wird wie die "Berliner Zeitung" von Verleger Holger Friedrich herausgegeben.
Wie die "Berliner Zeitung" berichtete, hat bereits in der der vergangenen Woche der bisherige Chefredakteur der "Berliner Zeitung", Philippe Debionne, den Vorsitz der Chefredaktionen der Ostdeutschen Medienholding (OMH) übernommen, zu der beide Blätter gehören. Verleger Holger Friedrich erklärte, Baganz habe maßgeblich dazu beigetragen, die "Ostdeutsche Allgemeine Zeitung" auf den Weg zu bringen: "Für die nächste Entwicklungsphase werden wir unsere redaktionellen Strukturen weiter stärken und die vielen Rückmeldungen unserer Leserinnen und Leser aufmerksam in unsere Arbeit einbeziehen."
Der Geschäftsführer des Ostdeutschen Verlags, Dirk Jehmlich, wird mit den Worten zitiert, in vielen Gesprächen und Zuschriften der Leserinnen und Leser sei deutlich geworden, dass sich eine große Mehrheit eine Chefredakteurin oder einen Chefredakteur mit ostdeutscher Biografie wünsche: "Dieses Feedback nehmen wir sehr ernst."
Friedrich hatte die Vorarbeiten für die OAZ im September 2025 unter dem Titel "Projekt Halle" gestartet. Die OAZ erscheint seit dem 20. Februar, sie soll nach Angaben des Verlags eine publizistische Lücke in Ostdeutschland schließen. Unter der Woche erscheint sie als E-Paper, am Wochenende als Printausgabe. Der bisherige Chefredakteur Dorian Braganz war zuvor beim "Freitag".
lob
Zuerst veröffentlicht 13.03.2026 10:29 Letzte Änderung: 13.03.2026 10:49
Schlagworte: Medien, Zeitungen, Personalien, NEU
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