Fiebig und Dauser als neue SWR-Direktoren bestätigt - epd medien

17.04.2026 13:22

Statt acht nur noch sechs Direktorenposten beim SWR - diese Reform hat nun auch Auswirkungen auf die leitenden Personen. Ulla Fiebig und Thomas Dauser übernehmen neue Direktionen, Stefanie Schneider und Jan Büttner beenden ihre Ämter vorzeitig.

SWR-Rundfunkratsvorsitzender Engelbert Günster, Intendant Kai Gniffke, Ulla Fiebig, Thomas Dauser, und der Verwaltungsratsvorsitzende Hans-Albert Stechl (v.l.n.r.)

Stuttgart (epd). Der Umbau der Führungsspitze beim Südwestrundfunk (SWR) schreitet voran. Ulla Fiebig und Thomas Dauser übernehmen zum 1. Januar 2027 neue Direktorenposten, wie der Sender am Freitag in Stuttgart mitteilte. Gleichzeitig reduziert der SWR die Anzahl seiner Direktionen von acht auf sechs. Der Verwaltungsrat stimmte den Personalien am Freitag zu, nachdem der Rundfunkrat bereits am 27. März grünes Licht gegeben hatte.

Die bisherige Landessenderdirektorin für Rheinland-Pfalz, Ulla Fiebig, wird die neu geschaffene Programmdirektion für Wissen, Gesellschaft und Rheinland-Pfalz leiten. Thomas Dauser, bislang Direktor für Innovationsmanagement und Digitale Transformation, führt künftig die ebenfalls neue Direktion für Organisation, Administration und Audience. Im Zuge der Reform werden die bisherigen Landessenderdirektionen für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg aufgelöst.

Vorgaben des neuen SWR-Staatsvertrags

Die Reduzierung der Direktorenposten geht zurück auf den neuen SWR-Staatsvertrag, der am 1. September 2025 in Kraft trat. Darin sind die beiden Landessenderdirektorenposten nicht mehr vorgesehen. Ziel der Novelle ist es, Doppelstrukturen abzubauen und dadurch mehr Effizienz und Sparsamkeit zu erreichen. Im Zuge dessen wird unter anderem auch der Rundfunkrat verkleinert.

Die bisherige Landessenderdirektorin von Baden-Württemberg, Stefanie Schneider, und Verwaltungsdirektor Jan Büttner beenden ihre Ämter vorzeitig. Damit wollen sie nach Senderangaben den Übergang in die neue Struktur erleichtern.

SWR-Intendant Kai Gniffke bezeichnete die Neuberufenen als Garanten für journalistische Qualität und digitale Transformation. Diese Kompetenzen seien Schlüssel, um den Menschen im Sendegebiet eine verlässliche Medienheimat zu geben.

lbw/nbl



Zuerst veröffentlicht 17.04.2026 15:22

Schlagworte: Medien, Rundfunk, Personalien

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